Antibiotika-Einsatz und Massentierhaltung einschränken

Das EU-Parlament hat beschlossen, dass Landwirte künftig zurückhaltender mit Antibiotika umgehen müssen. Es dürfen nur noch einzelne Tiere mit Antibiotika behandelt werden, keine ganzen Tiergruppen mehr. Zudem dürfen bestimmte Wirkstoffe, die auch beim Menschen zum Einsatz kommen, nicht mehr verwendet werden.

Silke Grimm, AfD-Landtagsabgeordnete, erklärt:

„Es ist gut, dass endlich etwas gegen die steigende Antibiotika-Resistenz bei Menschen unternommen wird. Der unkritische Antibiotikaeinsatz vor allem in der Massentierhaltung bedroht zunehmend die Gesundheit des Menschen. Nun muss aber die EU auch dafür sorgen, dass in allen Mitgliedsländern gleich verfahren und kontrolliert wird, damit den deutschen Bauern keine Nachteile entstehen.

Gleichzeitig sollten die Massentierhaltung und ihre Subventionierung durch die EU auf dem Prüfstand stehen. Die AfD-Fraktion spricht sich für eine Abkehr von industrieller Massentierhaltung aus, die nicht nur tierschutzrechtlich bedenklich ist. Sie produziert auch Unmengen giftiger Gülle, die Grundwasser und Flüsse verseuchen. Mehr Förderung sollten kleinere Bauernhöfe erhalten, die im Einklang mit gewachsenen Strukturen im ländlichen Raum gesündere Lebensmittel anbieten können.“

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