Aufrufe zu Vernichtungskrieg gegen Sachsen – AfD erstattet Strafanzeige wegen Volksverhetzung

Nach der für die sächsische AfD sehr erfolgreich verlaufenen Landtagswahl brachen bei einigen TV-„Komikern“ offenbar alle Dämme. So forderte Maria Clara Groppler in der Comedy-Schau „Night wash“ öffentlich: Löschflugzeuge die über Chemnitz fliegen mit Zitronensaft zu füllen, damit Chemnitz nicht braun werde: „Und wenn das nicht funktioniert: Napalm“. Der ZDF-Komiker Jan Böhmermann schlägt in die gleiche Kerbe und sagte sinngemäß, was nach dieser Wahl Sachsen noch „retten“ könne sei eine „Koalition aus Roter Armee und Royal Airforce“.

Dazu erklärt der stellvertretende AfD-Landesvorsitzende, Joachim Keiler:

„Satire darf bekanntlich alles, so die landläufige Meinung. Bei diesen beiden Entgleisungen handelt es sich allerdings nicht mehr um Satire. Hier liegt ein klarer Fall von Volksverhetzung nach Paragraf 130 Strafgesetzbuch vor. Eine so genannte ‚Comedian‘ schlägt öffentlich vor, eine deutsche Großstadt, Chemnitz, mit rund 245 000 Einwohnern mittels Napalm bombardieren zu lassen. Auch Böhmermann wünscht sich öffentlich die erneute Zerstörung Sachsens durch die früheren Alliierten.

Sowohl Chemnitz, als auch Dresden wurden am Ende des II. Weltkrieges massiv zerstört. Zehn- wenn nicht hunderttausende Sachsen fanden dabei einen grausamen und qualvollen Tod. Es ist für jeden Menschen zutiefst verstörend, dass nun öffentlich im Fernsehen und sozialen Netzwerken erneut der gewaltsame Tod hunderttausender Sachsen gefordert wird und das zumeist junge Publikum höhnisch dazu jubelt. Das muss juristische Konsequenzen haben. Ohne Wenn und Aber.“

 

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung