Handwerk kritisiert Regierung und fordert AfD-Politik

er Chef der Dresdner Handwerkskammer, Jörg Dittrich, kritisierte in der „Sächsischen Zeitung“ die schlechte Situation des Handwerks. Vier von fünf Handwerkern würden ihren Kindern abraten, eine Lehre anzufangen.

Jan Zwerg, parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion, erklärt:

„Das Handwerk verteilt keine guten Noten für die letzten 30 Jahre unter einer CDU-Regierung: Der ländliche Raum ist ‚miserabel angebunden‘ und die digitale Infrastruktur schlecht. In der Schule werden die Klassen zu zeitig getrennt und die Lehrlings- und Meisterausbildung muss finanziell besser gefördert werden.

Dabei decken sich die Forderungen des Handwerks zu einhundert Prozent mit denen der AfD. Mehrfach beantragten wir im Landtag den Ausbau des ÖPNV im ländlichen Raum und einen besseren Breitbandausbau. Wir forderten im Wahlprogramm die Einführung des längeren gemeinsamen Lernens, ohne sozialistische Gemeinschaftsschule. Auch der Erhalt von Kopfnoten und die finanzielle Gleichstellung von akademischem Studium und Meisterausbildung ist uns sehr wichtig. Die CDU lehnte alle Anträge ab.

Offenbar haben die Christdemokraten ihre Wirtschaftskompetenz zum großen Teil eingebüßt. Anders ist nicht zu erklären, dass nunmehr die AfD die Volkspartei in Sachsen ist, welche auch die Interessen von Handwerk und Industrie vertritt.“

 

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