Regierung muss häusliche Pflege finanziell besser unterstützen

Die Zahl der Pflegebedürftigen wird in Sachsen in den nächsten zehn Jahren um 20 Prozent auf rund 240.000 Senioren steigen. Dennoch will die neue SPD-Sozialministerin Köpping die Pflege von Angehörigen nicht besser unterstützen als bisher.

Frank Schaufel, pflegepolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt:

„Es reicht nicht aus, die unterbezahlten Pflegekräfte endlich höher zu entlohnen. Auch die Anwerbung ausländischer Pfleger ist der falsche Weg. Erste Ergebnisse mit Mexikanern zeigen, dass dieses Experiment scheitern wird.

Der einzige Weg, den Pflegenotstand zu beheben, ist die bessere finanzielle Unterstützung der Angehörigen-Pflege. Hierzu hat die AfD-Fraktion im Landtag einen Antrag für ein Landespflegegeld gestellt (6/14750), der von allen Fraktionen abgelehnt wurde. Wir wollen die häusliche Pflege mit 300 Euro pro Monat stärken.

Die Staatsregierung sollte ihre Blockadehaltung beenden, um den sächsischen Senioren eine würdevolle Pflege im Alter zu ermöglichen. Die meisten Pflegefälle wollen im Alter in den eigenen vier Wänden von Familienmitgliedern gepflegt werden.“

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