Russland-Sanktionen sind Gift für sächsische Textilindustrie

Die traditionsreiche, ostdeutsche Textilindustrie leidet enorm unter den Russland-Sanktionen, erläutert heute die Freie Presse. In den letzten Jahren musste sie Umsatzeinbußen im dreistelligen Millionenbereich hinnehmen. Betroffen davon sind 12.000 Beschäftigte in Sachsen.

Dazu betont der Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Jörg Urban:

„Sächsische Unternehmen können mit Russland nicht handeln, aber CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer reist öffentlichkeitswirksam nach St. Petersburg, um dort vermutlich Kaviar und andere Köstlichkeiten zu verspeisen. Seine Politik ist damit die reinste Täuschung.

Kretschmer müsste erst einmal seine eigene Partei zu einer Beendigung der Russland-Sanktionen überreden. Als nächstes müsste er zusammen mit den am stärksten leidenden Branchen nach Russland aufbrechen, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit wieder zu intensivieren.

PR-Termine mit Putin sind dagegen inhaltsleerer Aktionismus, um die Bürger hinters Licht zu führen. Das brauchen wir nicht. Ich erwarte vom Ministerpräsidenten, dass er die Sorgen und Nöte der Textilindustrie endlich ernst nimmt. Das hieße, die Konfrontation in der eigenen Partei zu wagen und energisch auszufechten. Bei Kretschmer habe ich da aber leider wenig Hoffnung.

Die AfD-Fraktion hat sich von Beginn an gegen die Russland-Sanktionen ausgesprochen. Denn: Während die CDU den Niedergang gewachsener und erfolgreicher Industrien billigend in Kauf nimmt, verfolgen wir eine Politik der Wohlstandsmehrung.“

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung