Sachsen von Autoklau besonders stark betroffen

Sachsen ist am zweitstärksten von allen Flächenländern von Autoklau betroffen. Im letzten Jahr wurden 1246 Wagen im Freistaat gestohlen, etwas mehr als im Jahr zuvor, meldete die Versicherungswirtschaft. Grund ist die Nähe zu den offenen Grenzen nach Osteuropa.

Silke Grimm, verkehrspolitische Sprecherin, erklärt:

„Die Angst ums eigene Auto fährt in Sachsen seit einigen Jahren immer mit. Seit dem Wegfall der stationären Kontrollen stehen die Grenzen offen wie Scheunentore und die Zahl der geklauten Autos kennt nur eine Richtung – nach oben. Doch nicht nur auf Autos haben es die osteuropäischen Banden abgesehen, sie sind auch für zahlreiche Wohnungseinbrüche verantwortlich. Zudem werden über die Autobahn problemlos Baumaschinen, Mähdrescher oder ganze Rinderherden abtransportiert.

Die AfD fordert die Wiederaufnahme konsequenter Grenzkontrollen, um die grassierende Kriminalität zu bekämpfen. Zudem helfen Grenzkontrollen gegen illegale Migration, solange die EU-Außengrenze kaum gesichert ist und es innerhalb der EU einen regen Asyl-Tourismus nach Deutschland gibt.“

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung