Attacken auf Politiker: Gegen die AfD ok?

Zurzeit überschlagen sich die Medien mit Berichten über verbale Attacken gegen Kommunalpolitiker und Hass-Attacken im Internet. Dabei werden die Attacken auf AfD-Politiker komplett ausgeblendet, obwohl sie deutlich aggressiver sind. AfD-Politiker haben gerade in den letzten Monaten mehrere körperliche Angriffe und Zerstörungen ihres Privateigentums erleben müssen. Aktuell traf es vor drei Tagen eine AfD-Stadtratskandidatin in Leipzig, deren Hausfassade mit einer Teer-Bitumen-Substanz besprüht wurde.

Jörg Urban, AfD-Fraktions- und Parteivorsitzender, erklärt:

„Es ist sehr merkwürdig, wie einseitig die Medien das Thema Angriffe auf Politiker behandeln. Die AfD hat von allen Parteien mit Abstand am meisten unter körperlichen und sachbeschädigenden Angriffen zu leiden, ganz zu schweigen von Hasskommentaren im Internet. Doch darüber berichten die Medien kaum und schon gar nicht in ihrer aktuellen Kampagne.

Von 2014 – 18 gab es 143 Angriffe auf sächsische AfD-Büros, z.T. mit Sprengstoffanschlägen und Morddrohung. Das waren mehr Angriffe als auf alle anderen Parteien zusammen! In den letzten Jahren gab es über zehn Brandanschläge auf Privatautos oder Farbanschläge auf Privathäuser von sächsischen AfD-Politikern, u.a. auf mein eigenes Haus. Allein in Leipzig wurde in den letzten Monaten ein Auto abgefackelt und zwei Häuser von AfD-Kandidaten verwüstet. Die vielen Hasskommentare im Internet zeigen wir schon gar nicht mehr an.

Der linke „Haltungs-Journalismus“ treibt immer seltsamere Blüten. Offenbar ist Gewalt und Hass nicht gegen alle Parteien schlimm, sondern nur gegen bestimmte. Wir als AfD bleiben dabei: Gewalt und Hass haben im politischen Diskurs nichts zu suchen und müssen geächtet werden, egal gegen welche Partei sie gerichtet sind.“

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