CSU-Kritik an Asylpolitik ist blanker Opportunismus

CSU-Politiker Herrmann kritisierte Italien und Griechenland, gegen das Schengen-Abkommen zu verstoßen und Asylbewerber unregistriert nach Nordeuropa weiterziehen zu lassen. Außerdem kritisierte der bayrische Innenminister das zu hohe Taschengeld für Wirtschaftsmigranten aus den Balkanländern. Dazu erklärt der europapolitische Sprecher der AfD-Fraktion, André Barth:

„Diese Äußerungen von Herrmann sind an Zynismus kaum zu überbieten. Als Regierungspartei hat die CSU das ganze Schlamassel mit zu verantworten und ist bisher nie gegen Vertragsbruch auf europäischer Ebene und Asylmissbrauch in Deutschland aktiv geworden. Weil sich jetzt die Meinung der Deutschen dreht und nicht mehr jeder Wirtschaftsmigrant mit Willkommenskultur begrüßt wird, hängt der CSU-Politiker opportunistisch sein Mäntelchen in den Wind.

Doch viele Bürger durchschauen mittlerweile das Spiel der CSU im Konzert der Regierungsparteien: Die Bayern sind für das Grobe zuständig, damit der Wähler Dampf ablassen kann und Volkes Wille Bestätigung findet. Wenn etwas Druck aus dem Kessel gelassen wurde, macht dann Kanzlerin Merkel so weiter wie bisher. Ich bin gespannt wie lange diese Taktik noch aufgeht. Bei der derzeitigen Völkerwanderung von Afrika nach Europa werden die Deutschen bald Taten sehen wollen.“

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