Rupert Neudeck und die Grünen scheinen aus ihrem Tiefschlaf langsam zu erwachen

In der „Sächsischen Zeitung“ äußerte Rupert Neudeck in einem Interview, dass die Aufnahmekapazität von Deutschland bei 500.000 Asylbewerbern pro Jahr erschöpft sei und Wirtschaftsflüchtlinge aus dem Balkan schneller abgeschoben werden sollten. ähnlich argumentierten laut „Sächsischer Zeitung“ nun auch führende grüne Landespolitiker aus verschiedenen Bundesländern. Abgelehnte Asylbewerber müssten in ihre Heimatländer zurückkehren.

Das sei „eine harte Wahrheit“, die man aussprechen müsse. Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion, Jörg Urban:„Nun erwachen auch die Lobbyisten einer ungezügelten und ungesteuerten Einwanderung nach Deutschland aus ihrer Realitätsverdrängung. Bei der anhaltenden Völkerwanderung aus dem Balkan und Afrika in die wohlhabenden Länder Europas können sich aber auch Menschen mit ausgeprägtem Helfersyndrom nicht ewig hinter ihren rosaroten Traumschlössern und Wunschvorstellungen verstecken. Die Realität holt die Realitätsverweigerer ein. Möglicherweise ist die grenzenlose Zuwanderungsbegeisterung von Rot-Grün auch den eigenen Wählern nicht mehr vermittelbar, welche zunehmend mit den Folgen der Masseneinwanderung konfrontiert wird. Interessant ist ebenso, dass die AfD für die gleichen Forderungen von den Grünen bisher als rechtspopulistisch und ausländerfeindlich beschimpft wurde.
Dabei sieht die AfD seit ihrer Gründung das Recht auf Asyl als hohes zivilisatorisches Gut an. Nur muss Asylrecht und Einwanderung aus wirtschaftlichen Gründen getrennt werden. Ansonsten droht das Recht auf Asyl ausgehöhlt zu werden und die Willkommenskultur in der Bevölkerung zu kippen. Dafür benötigt Deutschland ein modernes Einwanderungsgesetz, um die Einwanderung nach eigenen Bedürfnissen zu regulieren.

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