Warum dürfen andere EU-Staaten Asylbewerber ablehnen und Deutschland nicht?

Die Slowakei lehnt nach aktuellen Medienberichten (u.a. Deutschlandfunk) die Aufnahme von islamischen Asylbewerbern ab und nimmt nur insgesamt 200 auf – ausschließlich Christen. Damit folgt das Land der Praxis, die auch Polen verfolgt. Das östliche Nachbarland Deutschlands beschränkt die Aufnahme zudem auf rund 2000 Asylbewerber. Weitere Beispiele: Tschechien stellt nur 700 Plätze in Übergangsheimen zur Verfügung, obwohl es laut EU eigentlich 5000 bis 10 000 sein sollten, Kroatien: 380, Portugal: 500….

In Deutschland werden für dieses Jahr dagegen 800 000 erwartet!

Dazu erklärt der europapolitische Sprecher der AfD-Fraktion, André Barth:

„Wie in vielen politischen Bereichen übernimmt Deutschlands politische Führung wieder einmal die selbstgewählte Rolle des europäischen Musterknaben. Während Kommunen und Landkreise längst an die Grenzen der Belastbarkeit in punkto Aufnahme gelangt sind, tut die Bundesregierung so, als gäbe es keine echten Probleme mit der Massenzuwanderung.

Andere europäische Staaten, die ebenfalls demokratischen Regierungen haben und mit denen Deutschland partnerschaftlich verbunden ist, nehmen ihr Recht auf nationale Souveränität bei der Bewältigung der Asylproblematik selbstbewusst wahr. Ich erwarte von der Bundesregierung, dass sie ihrem Volk, dem sie geschworen hat, Schaden von ihm zu wenden, nachvollziehbar erklärt, warum Deutschland erneut einen Sonderweg geht. Deutschland trägt bereits die Hauptlast in der Bewältigung der Griechenland-Krise, ist Hauptgeldgeber der EU und murkst bei der Energiepolitik als Eigenbrötler vor sich hin. Streber und Musterknaben sind in ihren Klassen übrigens meist unbeliebt. Deutschland ist mit dieser Regierung auf dem besten Wege, in diese Rolle zu geraten.“

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